Hawkes' schrieb:
Ich nehme mal an du studierst nichts mathematisches und hast Mathematik nach der 11ten Klasse nur noch als Grundkurs gemacht. Anders kann ich mir dein mathematisches Unvermögen gerade nicht erklären.
Als ich zur Schule ging, gab es die Geschichte mit Grundkursen oder Abwählen von Fächern noch nicht. Man konnte "fakultativ" etwas zusätzlich erlernen, das war es dann aber schon. In der Schule die ich besuchte, brachte man den Schülern in der ersten oder zweiten Klasse bei, dass Punkt- vor Strichrechnung geht. Ein zwei Jahre später (glaube ich zumindest) brachte man uns bei, dass Prozentrechnung eine Multiplikation, ergo eine Punktrechnung ist. Wenn also PayPal in der Gebührensatzung für Buchungen innerhalb der EU "1,9% + 0,35 €" angibt, dann bedeutet das nach meinem vor rund 35 Jahren erworbenem Wissen, dass die Formel "Umsatz * 0,019 + 0,35 €" lauten muss und nicht "Umsatz + 0,35 € * 0,019" gerechnet werden darf. Fazit: Um das zu wissen muss ich kein Physikstudent sein.
Hawkes' schrieb:
Da du mir nicht zu den allerhellsten gehören zu scheinst und Marke rumkrakelen, stunk machen und einfach nur blöd sein gehörst, war ich mal so frei dir den Rechenweg aufzuzeigen:
Darauf gehe ich nicht weiter ein, auch auf das merkwürdige deutsch (wo gehört das "zu" nun eigentlich hin?) nicht. Aber sei Dir gewiss: So blöd wie ich Dir erscheinen mag... es reicht für einen krisenfesten Job und eine warme Mahlzeit am Tag.
Hawkes' schrieb:
Was kurtmansen falsch macht: Paypal zieht von dem tatsächlich geflossenem Geld seine Gebühr ab. Folglich muss ich die Gebühr so berechnen, dass der Preis, der vom Kunden dann tatsächlich gezahlt wird, gerade so hoch ist, dass die Gebühr, die Paypal dann abzieht wieder auf den tatsächlichen Kaufpreis von 9,99 € zurückführt und ich somit durch einen Paypallizenzkauf genausoviel einnehme, wie durch einen Kauf mit Überweisung.
Hm, was mache ich denn falsch? Es gehört wirklich nicht viel dazu zu erkennen, dass der Restbetrag der Bearbeitungsgebühr nach Abzug der 35 Cent keine 1,9% sein können. Dazu brauche ich nicht rechnen (ich beziehe mich auf Screenshot 1). Wenn man sich nun noch
dieses nette Teil hier ansieht erkennt man sehr schnell, dass PayPal seine Gebühr
nicht nach dem tatsächlich geflossenen Geld abzieht, sondern die Berechnung ausgehend vom Produktpreis erfolgt. D.h. wenn ich in diesen Rechner nach Wahl der Gebührenoption 10,70 € als "geflossenes Geld" eingebe, erhalte ich als Ergebnis: "PayPal-Kosten 0,55 €" und "Im Endeffekt erhaltenes Geld" 10,15 €. Ups! Gegenrechnungen sind immer gut, daher 10,54 € eingegeben (die Deine Verkaufsabteilung seit heute ausgibt): "PayPal-Kosten 0,55 €" und "Im Endeffekt erhaltenes Geld" 9,99 €. Rechne ich nun selber wie auch @rellek
hier 9,99 € * 0,019 + 0,35 € erhalte ich 10,53 €. Auf den Cent ist ge*********.
Darum geht es mir aber nicht. Natürlich ärgert mich, dass man andere Leute erstmal als unterbelichtete rumkrakelende Stunkmacher bezeichnet, bevor man anfängt zu prüfen, was dieser Typ eigentlich von einem will. Vielleicht bin ich wirklich ein Forentroll, aber nach dem heutigen Tag sage ich mir: "So falsch kann der Aufstand ja nicht gewesen sein." Funktioniert aber wahrscheinlich nur, wenn sich wer anders meldet und meint: "Du, da stimmt aber etwas nicht!" Dafür Danke rellek! :thumbup:
Meine Frage zum Abschluss: Warum kalkuliert Ihr Eure Produktpreise nicht einfach so, dass die PayPal-Kosten selbst im Extremfall "Jeder zahlt per PayPal" gedeckelt sind? Niemand wird hinterfragen, wie sich der Preis zusammensetzt. Maximal gibt es ein "Wow, endlich brauche ich mal keine 'Bearbeitungsgebühren' abzudrücken". Euer Risiko interessiert den Kunden doch nen Fux. Nebenbei bemerkt: Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass bei Kalkulationen inklusive Mwst. Preise wie 49,99 € errechnet werden.
Meine Erkenntnis: Der Spruch "Kleinere Firmen mit amazon oder Otto zu vergleichen ist lächerlich." hat was. Man sollte auch nicht Hertha BSC mit dem FC Barcelona vergleichen.